Rund zwei Wochen nach der Inthronisierung des neuen Großherzogs Guillaume ist jetzt größtenteils bekannt, was die Zeremonien und Feierlichkeiten die Allgemeinheit gekostet haben. Am Montag teilten nämlich sowohl der Staat als auch die Stadt Luxemburg mehr Details dazu mit. Bereits vergangene Woche hatte Premier Luc Frieden (CSV) im Parlament erste Angaben gemacht.
Dabei hatte er auch versprochen, dass sämtliche Ausgaben in aller Transparenz und zeitnah veröffentlicht würden. Und genau das geschah jetzt am Montag, indem das Staatsministerium eine Bilanz publik machte. Insgesamt kostete der feierliche Thronwechsel den Staat – Regierung und „Maison du Grand-Duc“ – demnach etwas mehr als 8,6 Millionen Euro. Der Betrag könnte sich durch verspätete Rechnungen noch leicht ändern, so das Ministerium.
Bereits gewusst war, dass das „Broadcasting Center Europe“ (BCE) der „RTL“-Gruppe rund drei Millionen Euro für die Liveübertragung erhält. Hinzu kommen Kauf und Anmietung von Material sowie das Honorar für Fotografen, die im Auftrag des Staates die Ereignisse im Bild festhielten, sodass für die „Couverture médiatique“ letztlich 3,5 Millionen Euro zu Buche stehen. Ebenfalls bereits bekannt war, dass das „Atelier“ rund vier Millionen Euro für die Organisation der „Fête populaire“ am 4. Oktober bekommt.
Daneben wurden die höchsten Ausgaben für die „Iconographie institutionnelle“ getätigt. Das umfasst die Kreation des Monogramms des neuen Großherzogs, die Anfertigung von Porträts und Büsten, die offiziellen Porträtfotos, das Design der Webseite „Monarchie.lu“ und die neue Uniform von Großherzog Guillaume …
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