Der Luxemburger Staatshaushalt weist weiter ein Defizit auf. Für das Budget 2027 rechnet die Regierung mit einem negativen Saldo von 1,9 Milliarden Euro im Zentralstaat sowie von 570 Millionen Euro im Gesamtstaat, der die Bilanzen der Gemeinden und der Sozialversicherung einschließt. Diese Zahlen stellte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Mittwoch in der Abgeordnetenkammer vor.

In seiner Rede, die den Titel „Fir d’Leit. Fir Opschwong“ trug, betonte der Finanzminister den Willen der Regierung, Bürger und Unternehmen weiter zu entlasten. Mit der Fortsetzung einer „antizyklischen“ Finanzpolitik solle ein „nachhaltiges und inklusives Wachstum“ gefördert werden, so Gilles Roth vor den Abgeordneten.

Die Regierung rechnet dabei mit einem Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent im laufenden Jahr und mit 1,9 Prozent in 2027. Beide Prognosen liegen unter den Annahmen des Budgets 2026 – und auch deutlich unter der durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,8 Prozent im Zeitraum zwischen 1995 und 2025, wie der Minister betonte …