Anfang 2027 sollen in Luxemburg zwei neue Maßnahmen in Kraft treten, die es noch mehr Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen sollen, auf Elektromobilität umzusteigen. Zum einen sollen sie durch eine Vorfinanzierung der Klimabeihilfen nur noch den Restbetrag für ein Elektrofahrzeug zahlen müssen. Zum anderen soll ein neues „Leasing social“ dabei helfen, dass auch Haushalte mit geringerem Einkommen sich ein Elektroauto anschaffen können. Darüber hinaus sollen aber auch die bestehenden Beihilfen bis Mitte 2030 verlängert werden.
Der parlamentarische Ausschuss für Umwelt, Klima und Biodiversität befasste sich am Mittwoch mit den entsprechenden Gesetzentwürfen, weshalb auch Ressortminister Serge Wilmes (CSV) und vier seiner Beamten der Sitzung beiwohnten. Mit dem Entwurf 8725 sollen eben die bisherigen Beihilfen des Programms „Klimabonus Mobilitéit“, die an sich Ende Juni dieses Jahres ausgelaufen sind, bis zum 30. Juni 2030 verlängert werden. Vollelektrische Elektroautos sowie Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb sollen dabei mit bis zu 6.000 Euro, gebrauchte mit 1.500 Euro und elektrische Motorräder, Mopeds und Lastenfahrräder mit bis zu 1.000 Euro bezuschusst werden.
Der Entwurf sieht zudem ab 2027 die Möglichkeit der Vorfinanzierung der Beihilfen für Elektromobilität vor, so wie dies seit Anfang 2026 bereits für Photovoltaikanlagen der Fall ist. Die teilnehmenden Händler, die sich dafür in ein spezielles Register eintragen müssen, sollen den Kunden den Betrag der Beihilfe dann abziehen und nur den Endbetrag in Rechnung stellen …
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