Nach den Vorfällen mit Drohnen der letzten Tage und den Störungen des Flugverkehrs in der Nacht zum Samstag reagierte die Luxemburger Regierung am Samstagmittag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz auf die Ereignisse. Zuvor war auch wieder die zuständige „Cellule d’évaluation interministérielle“ zusammengekommen. Selbiges geschah am Sonntag, wobei die Bewertungszelle in dem Fall Entwarnung geben konnte.
„Wir nehmen die Situation sehr ernst, es besteht aber kein Grund zur Panik“, sagte Premierminister Luc Frieden (CSV) am Samstag in der kurz vor Mittag organisierten Pressekonferenz, über die die Redaktionen der Luxemburger Presseorgane erst eine halbe Stunde zuvor informiert worden waren. Die nationalen Sicherheitsbehörden hätten angemessen reagiert. Luxemburg stehe zudem mit der NATO sowie verbündeten Staaten in Kontakt und berate sich mit ihnen, so Luc Frieden.
Der Premier stellte einen möglichen Zusammenhang mit den jüngsten Drohnen-Vorfällen in mehreren Nachbarländern her. Auf Nachfrage von Journalisten erklärte er aber, es sei noch zu früh, um mit Gewissheit von russischen hybriden Angriffen zu sprechen …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
