In den Jahren 2020 bis 2024 fielen in Luxemburg 24 Personen einem mutmaßlichen Tötungsdelikt, also einem vermeintlichen Mord oder Totschlag, zum Opfer. Die Justiz hat jedenfalls in entsprechend vielen Fällen derartige Ermittlungsverfahren eingeleitet. In zehn Fällen waren die Todesopfer männlich, in 14 weiblich. Die mutmaßlichen Täter waren hingegen vor allem Männer: In 22 der 24 Fälle wird nämlich gegen einen männlichen Verdächtigen ermittelt. Nur in zwei Fällen gelten Frauen als Tatverdächtige.
Das geht aus der Antwort von Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) auf eine parlamentarische Anfrage von Marc Baum (Déi Lénk) hervor. Darin fällt auf, dass es zwischen 2020 und 2024 pro Jahr zwei bis vier mutmaßliche Tötungsdelikte gab, 2022 allerdings deren ganze elf verzeichnet wurden. Davon stehen sieben im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, in denen denn auch in sechs Fällen die mutmaßlichen Täter Männer sind …
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