Der Luxemburger Staat hat im vergangenen Jahr den Unternehmen finanzielle Beihilfen in Höhe von 440 Millionen Euro zukommen lassen. Davon wurden 315 Millionen Euro direkt als Subventionen ausgezahlt, während 125 Millionen Euro in Form von Steuergutschriften gewährt wurden. Dadurch konnten Investitionen in einem Umfang von rund 1,2 Milliarden Euro mobilisiert werden. Das gab das Wirtschaftsministerium am Montag bekannt.
Insgesamt genehmigte das Ministerium im vergangenen Jahr 2.326 Anträge auf finanzielle Unterstützung. Das waren über 500 mehr als 2024, als 1.811 Anträge gebilligt wurden, die damals Subventionen in Höhe von 224 Millionen Euro und Steuergutschriften in einem Umfang von 47 Millionen Euro betrafen. Die starke Zunahme an Anträgen erklärte Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) auf einer Pressekonferenz unter anderem durch neue Angebote in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit sowie durch viele Beihilfen für die erstmalige Gründung eines Unternehmens.
In der Tat genehmigte das Wirtschaftsministerium 2025 im Bereich der Digitalisierung alles in allem 799 Anträge und gestattete damit eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 128,4 Millionen Euro. Höher fiel sie mit 172 Millionen Euro nur in Bezug auf die ökologische und energetische Transition aus, für die 357 Anträge genehmigt wurden. 87 Anträge für insgesamt 87,1 Millionen Euro wurden derweil für Forschung, Entwicklung und Innovation gebilligt. 303 Anträge betrafen Unternehmensgründungen …
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