Die Gemeinde Mamer ist auch weiterhin die Kommune mit der höchsten Verschuldung in Luxemburg. Am 1. Februar belief sich ihr Schuldenstand auf rund 124,65 Millionen Euro. Damit lag sie knapp vor einer anderen Südgemeinde, nämlich Bettemburg, mit Schulden in Höhe von rund 123,70 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort von Ressortminister Léon Gloden (CSV) auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Lies (CSV) hervor.

Der Minister für innere Angelegenheiten erinnert daran, dass kommunale Schulden der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben dienen und nicht zur Deckung laufender Kosten verwendet werden dürfen. Kredite würden denn auch nur genehmigt, wenn die betreffende Kommune in der Lage sei, das Darlehen aus ihrem Verwaltungshaushalt zurückzuzahlen. Eine Genehmigung hänge nämlich von der Verschuldungsquote der Gemeinde ab und somit von ihrer Fähigkeit, das Darlehen zurückzuzahlen, so Léon Gloden.

Wie sich die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinden darstellt, das hatte der Minister zuletzt im November 2025 in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der DP-Abgeordneten André Bauler und Luc Emering mitgeteilt. In seiner Antwort auf die aktuelle parlamentarische Anfrage von Marc Lies nennt er derweil Zahlen zum Schuldenstand der Gemeinden sowie zu möglichen Darlehen, die die Kommunen in ihrem Haushalt für 2026 eingeplant haben.

Die höchste Verschuldung wiesen demnach eben Mamer (124,65 Mio.) und Bettemburg (123,70 Mio.) auf. Dahinter rangieren Düdelingen (89,92 Mio.), Junglinster (76,83 Mio.), Differdingen (76,82 Mio.) sowie Esch/Alzette …