Der Krieg im Iran und die steigenden Energiepreise dominieren weiter die Aktualität. Auch in der Luxemburger Politik. Am Dienstag debattierten die Abgeordneten im Parlament darüber, wie das Großherzogtum auf die aktuelle Situation auf den Energiemärkten reagieren könne. Déi Lénk hatten eine entsprechende Aktualitätsstunde beantragt und forderten, wie auch andere Teile der Opposition, konkrete Maßnahmen von der Regierung.

Die Linken reichten eine Motion ein, mit der sie von der Regierung unter anderem „präventive“ Preisdeckel beim Strom und beim Gas forderten. Auch verlangten sie, die Treibstoffpreise auf dem aktuellen Niveau „einzufrieren“, sowie die Wiedereinführung eines Energie-Steuerkredits für einkommensschwache Haushalte. David Wagner sagte, die Energietransition weg von den fossilen Brennstoffen müsse „Staatsräson“ sein. Es sei Zeit, dass auch die Regierung dies einsehe und aufhöre, den Klimaschutz als „eine Art Hindernis für den Wohlstand“ zu betrachten, so der Linken-Abgeordnete.

Der Staat müsse seine Investitionen in erneuerbare Energien verstärken und auf keinen Fall Maßnahmen, die im Klima- und Energieplan stehen, „zeitlich nach hinten verschieben“, so David Wagner. Der LSAP-Abgeordnete Georges Engel stimmte dem zu und rief die Regierung dazu auf, nicht weiter abzuwarten und sofort einen „Energie-Tisch“ mit den Sozialpartnern einzuberufen – oder sogar eine „Tripartite“. Auch Joëlle Welfring (Déi Gréng) forderte „Präparation statt Reaktion“ …