Die „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) wollen den Orthopäden Philippe Wilmes nicht mehr in ihren medizinischen Einrichtungen praktizieren lassen. In einer Pressemitteilung vom Donnerstag erklärt die Krankenhausgruppe, dass sie entschieden habe, dass eine Zusammenarbeit mit dem bereits suspendierten Chirurgen nicht mehr möglich sei. Daher sei ein Verfahren zur Auflösung seines Zulassungsvertrags eingeleitet worden.

Zuvor hatten bereits „Radio 100,7“ und „RTL“ berichtet, dass die Gruppe Philippe Wilmes das „Agrément“ für die Arbeit in ihren Häusern entziehen wolle, er also dort künftig weder Patienten empfangen noch operieren dürfte. Laut den Quellen der Radiosender hätten die HRS-Verantwortlichen Belege, dass der Orthopäde, so wie es ihm in dieser Affäre von Beginn an vorgeworfen wird, Knieoperationen durchgeführt habe, ohne dass eine medizinische Indikation dafür vorgelegen habe. Zu diesem Ergebnis sei ein Gutachten gekommen.

Philippe Wilmes streitet derartige Vorwürfe bekanntlich ab …