Der Direktor der „Administration des contributions directes“ (ACD) soll in Zukunft von fünf statt von vier stellvertretenden Direktoren unterstützt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den Finanzminister Gilles Roth (CSV) Ende 2025 im Parlament eingebracht hatte und mit dem sich diese Woche der zuständige parlamentarische Ausschuss befasst. Das neue Vorstandsmitglied soll den Prozess der Digitalisierung bei der Steuerverwaltung weiter vorantreiben.
„Die Steuerverwaltung steht und wird auch weiterhin vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit ihrer Umgestaltung und Digitalisierung stehen. Hinzu kommt, dass sich der steuerrechtliche Rahmen aufgrund nationaler und internationaler Erfordernisse erheblich ändern wird“, heißt es im Gesetzentwurf. „Daher wird es als sinnvoll erachtet, die Verwaltung mit einem zusätzlichen stellvertretenden Direktor auszustatten, um eine effizientere Bewältigung dieser großen Herausforderungen zu gewährleisten.“
Das zusätzliche Vorstandsmitglied soll dabei, unter der Leitung des Direktors der Verwaltung, die Aufgabe übernehmen, die IT-Projekte zu leiten und das Programm zur digitalen Transformation in enger Zusammenarbeit mit den internen Teams, den öffentlichen Partnern und den externen Dienstleistern zu steuern, wie im Entwurf erklärt wird. Besagtes Programm zur digitalen Transformation umfasse insbesondere den Ersatz des zentralen IT-Systems durch eine „neue, moderne, souveräne, modulare und skalierbare Architektur“.
Reporter.lu berichtete wiederholt über die Versäumnisse bei der Digitalisierung der Steuerverwaltung und die Überlastung ihres Personals …
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