Die Statistikbehörde „Statec“ hat ihre neuesten Prognosen zur Inflation in Luxemburg veröffentlicht. Demnach soll sich die jährliche Teuerungsrate 2026 und 2027 jeweils auf 1,8 Prozent belaufen. In vorigen Berechnungen waren die Statistiker noch von 1,5 beziehungsweise 1,9 Prozent ausgegangen. Diese Entwicklung hätte auch Folgen für die nächste Indextranche. Diese könnte nämlich eher ausgelöst werden als zuvor prognostiziert.
In früheren Prognosen war die Statistikbehörde noch davon ausgegangen, dass eine nächste Indextranche im dritten Trimester 2026 zum Tragen kommt. Das wurde jetzt dahingehend revidiert, dass die nächste Indexierung bereits im zweiten Trimester dieses Jahres ausgelöst werden könnte, also im April, Mai oder Juni. Eine weitere Tranche soll dann nach wie vor im dritten Quartal 2027 anfallen, so das Statec in seiner neuesten Einschätzung.
Zu Beginn des neuen Jahres ging die Inflation aber zunächst einmal stark zurück. Sie sank von 3,1 Prozent im Dezember auf 1,3 Prozent im Januar, wie aus einem weiteren Bericht des Statec hervorgeht. Das lag hauptsächlich an den Energiepreisen. Strom war im Januar, vor allem aufgrund der staatlichen Übernahme der Netznutzungsgebühren, 10,5 Prozent günstiger als im Dezember. Doch auch die Preise der Erdölprodukte setzten ihren Abwärtstrend fort …
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