Die Krise auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass es etlichen Bauunternehmen an Aufträgen und damit auch an Einnahmen mangelte. Zwischen Januar 2021 und September 2025 mussten denn auch 712 Firmen aus dem Sektor Konkurs anmelden, was mit sich brachte, dass 4.521 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor.
Von den 4.521 Betroffenen konnte rund die Hälfte wieder eine Arbeitsstelle finden. Bei 1.830 Beschäftigten war dies drei Monate nach der Insolvenz ihres Unternehmens der Fall, bei 2.157 nach sechs Monaten und bei 2.269 nach neun Monaten. 428 und damit elf Prozent aller Betroffenen waren auch neun Monate nach der Firmenpleite noch als arbeitssuchend in Luxemburg gemeldet.
Rund ein Viertel der betroffenen Arbeitnehmer hatte das Großherzogtum neun Monate nach der Firmenpleite verlassen …
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