Der Fall Diana S. ist eines der aufsehenerregendsten Verbrechen der jüngeren Luxemburger Kriminalgeschichte. Die 41-jährige Portugiesin aus Diekirch wurde im September 2022 mit einem Messerstich in den Hals getötet und Teile ihrer Leiche danach im französischen Mont St. Martin sowie nahe des deutschen Temmels entsorgt. Mehr als drei Jahre später wurde jetzt am Bezirksgericht Diekirch ein 51-jähriger Mann wegen Mordes verurteilt.
Der Verurteilte Said B. war der einzige Angeklagte in diesem Prozess, der im vergangenen November vor einer Kriminalkammer verhandelt wurde. Der Marokkaner hatte, das räumte er ein, eine sexuelle Beziehung zum Opfer. Zudem ist er der Onkel von Gibran B., der eine Scheinehe mit Diana S. unterhielt. Die Tötung der 41-Jährigen bestritt Said B. bis zum Schluss, stattdessen schob er seinem Neffen die Schuld zu. Er habe diesem lediglich bei der Zerstückelung und Entsorgung der Leiche geholfen, so der 51-Jährige vor Gericht. Der Neffe, der nach der Tat nach Marokko ausreiste, gab wiederum Said B. die Schuld.
Die Erkenntnisse aus den Ermittlungen der Kriminalpolizei ließen denn auch Zweifel an der Darstellung von Said B. aufkommen …
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