Am 31. Dezember 2025 beliefen sich die Einnahmen im Luxemburger Zentralstaat auf 29,1 Milliarden Euro. Dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von 30,1 Milliarden Euro. Bleibt also unterm Strich ein Defizit von einer Milliarde Euro, wobei der endgültige Saldo erst Ende Februar bekannt sein wird. Das geht aus den neuesten Zahlen hervor, die Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Dienstag im zuständigen parlamentarischen Ausschuss präsentierte.

Gilles Roth bezeichnete die Staatsfinanzen gegenüber den Abgeordneten weiterhin als „solide“, auch wenn die Einnahmen sich 2025 „weniger dynamisch“ entwickelt hätten als 2024. In der Tat wuchsen die Einnahmen 2025 im Jahresvergleich nurmehr um 705 Millionen Euro bzw. 2,5 Prozent, während es im „Rekordjahr“ 2024 ein Plus von 3,0 Milliarden bzw. 11,5 Prozent war, so das Finanzministerium in einer Pressemitteilung.

Die „Administration des contributions directes“ nahm insgesamt 14,4 Milliarden Euro ein, was im Jahresvergleich einem Rückgang von 70,3 Millionen bzw. 0,5 Prozent entspricht. Bei der Körperschaftssteuer für Unternehmen war es ein Anstieg von 260,4 Millionen Euro bzw. 7,8 Prozent und bei der Einkommensteuer auf Löhne und Gehälter ein Plus von 108,8 Millionen Euro bzw. 1,7 Prozent.

Die deutlichsten Rückgänge betrafen die Steuer auf Kapitalerträge mit einem Minus von 252,7 Millionen Euro bzw. 23,8 Prozent sowie die Vermögenssteuer mit einem Minus von 117,1 Millionen Euro bzw. 10,6 Prozent …