Im Rahmen der Ermittlungen zur Caritas-Betrugsaffäre kam es zu weiteren Festnahmen. Dies teilte die Luxemburger Justiz am Mittwoch mit. Demnach konnten verschiedene Einheiten der Luxemburger Polizei in Kooperation mit ausländischen Behörden insgesamt drei Haftbefehle vollstrecken. Im Fokus einer großangelegten internationalen Aktion standen dabei mutmaßliche Hintermänner oder Anwerber, die Anweisungen zur Einrichtung der spanischen Bankkonten gegeben haben könnten, auf welche die bei der Caritas veruntreuten Gelder überwiesen wurden.

Die Justiz spricht dabei von der „dritten Phase“ der Ermittlungen zum 61-Millionen-Euro-Skandal bei der Luxemburger Caritas-Stiftung, der im Sommer 2024 aufflog und seitdem von den Behörden untersucht wird. Unter dem Codenamen „CARITAS – Operation Phase 3“ koordinierten Luxemburger Polizeibeamte der auf Finanzkriminalität spezialisierten Einheit (FAME) sowie der für die Fahndung nach Flüchtigen zuständigen Abteilung (FAST) mehrere Razzien in vier Ländern …