Am Sonntag stimmten knapp 59 Prozent der Bürger von Erpeldingen/Sauer für eine Fortsetzung der Sondierungsgespräche zur sogenannten Nordstad-Fusion. Etwas mehr als 41 Prozent der Wahlberechtigten der Gemeinde, die sich aus Erpeldingen, Ingeldorf und Bürden zusammensetzt, stimmten demnach für ein Ende der Verhandlungen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 82,5 Prozent. Der Gemeinderat werde dem Willen der Bürger nun Rechnung tragen und den Sondierungsprozess vorantreiben, versicherte der Erpeldinger Bürgermeister, Claude Gleis, nach Bekanntgabe des Ergebnisses.
Zum Referendum kam es wegen Unstimmigkeiten im Gemeinderat von Erpeldingen/Sauer. Ein Grund war ein geplantes Windkraftprojekt, das auf Ettelbrücker Territorium in unmittelbarer Nähe der zu Erpeldingen gehörenden Ortschaft Bürden gebaut werden soll. Das Partnerprojekt der Gemeinden Ettelbrück und Diekirch sorgte nicht nur bei Anwohnern für Unmut. Auch Mitglieder des Erpeldinger Gemeinderats machten dem Unmut der Gegner des Nordstad-Projekts Luft. Schließlich sprach sich der Gemeinderat jedoch im Juli dafür aus, dass die Bürger in einem Referendum über das weitere Vorgehen entscheiden sollen …
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