Die Inflation in Luxemburg dürfte in den letzten beiden Monaten des Jahres weiter steigen. Davon geht die Statistikbehörde aus. Diese Entwicklung spiegele den Trend im Energiebereich wider, so das „Statec“. Die Kraftstoffpreise gehen nämlich im dritten Jahresquartal insgesamt weniger stark zurück als erwartet, was die Statistiker dazu veranlasst, ihre Inflationsprognosen leicht zu korrigieren. In diesem Jahr soll sich die Teuerungsrate demnach letztlich auf 2,1 statt auf 2,2 Prozent belaufen und 2026 auf 1,5 statt auf 1,4 Prozent.
Der Strompreis dürfte im kommenden Jahr aufgrund der staatlichen Beteiligung an den Netzkosten um 15 Prozent sinken, so die Prognosen. Gas- und Brent-Preise ihrerseits sollen um sieben bzw. acht Prozent zurückgehen, was die Energieinflation 2026 auf minus 6,3 Prozent sinken lassen sollte. Die Inflation bei den Dienstleistungen würde den Prognosen zufolge im kommenden Jahr bei 2,5 Prozent liegen, die bei den Lebensmitteln bei 2,4 Prozent.
Unter der Annahme, dass die staatlichen Maßnahmen bis 2027 verlängert werden und sich die allgemeine Konjunktur in Luxemburg und in der Eurozone allmählich verbessert, würde sich die Inflation 2027 der Zwei-Prozent-Marke annähern …
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