Der Betrieb des Eisenbahnverkehrs in Luxemburg und der Unterhalt des nationalen Schienennetzes obliegen der CFL. Und um diesen Verpflichtungen nachzukommen, erhält die Eisenbahngesellschaft vom Luxemburger Staat Geld, das mittelfristig budgetiert ist. Letzte Woche verabschiedete das Parlament einstimmig das Finanzierungsgesetz für die Jahre 2026 bis 2040. Insgesamt kann die CFL damit auf ein Budget von maximal 4,77 Milliarden Euro zurückgreifen, um den Eisenbahnbetrieb am Laufen zu halten.

Das Gesetz sieht jährliche Zuwendungen zwischen 263 und 363 Millionen Euro vor, die in den Ausbau sowie den Unterhalt von Strecken und Bahnsteigen sowie in Wartungsmaterial, Personal und Sicherheitssysteme fließen sollen. Dass dieses Geld gut investiert sei, darüber herrschte vergangenen Donnerstag im Parlament größtenteils Einigkeit. Mehrere Redner, darunter die Ministerin für Mobilität und öffentliche Bauten, Yuriko Backes (DP), hoben die wachsenden Aufgaben – mehr Passagiere, mehr Frachtgüter, mehr Infrastrukturen – der CFL hervor. Mehrmals wurde die Eisenbahn als Rückgrat des öffentlichen Transports bezeichnet – mit immerhin 86.000 Passagieren pro Tag.

In derselben Sitzung verabschiedete das Parlament auch einstimmig ein Finanzierungsgesetz für den Umbau des Bahnhofs in Bettemburg …