Mit seinen angekündigten Zöllen auf Importe in die Vereinigten Staaten hatte US-Präsident Donald Trump am von ihm als „Liberation Day“ betitelten 2. April für viel Aufregung gesorgt. Für die Länder der Europäischen Union wurden letztlich zwar „nur“ 15 statt 20 Prozent festgehalten, dennoch gaben die Zölle weiterhin Grund zur Sorge. Das spiegelt sich zum Teil auch in den Zahlen wider, die die Statistikbehörde „Statec“ jetzt veröffentlichte.
Laut dem neuen Konjunkturbericht ging das Volumen der Luxemburger Warenexporte in die USA in diesem Jahr nämlich um zwei Prozent zurück. Bei Metallen und verwandten Produkten waren es rund fünf Prozent, wobei jedoch gegensätzliche Trends zu verzeichnen waren: etwa ein Rückgang bei Rohprodukten um rund 18 Prozent, aber ein Anstieg um 15 Prozent bei Metallwaren. Dagegen stieg das Versandvolumen in anderen Kategorien, insbesondere in den Bereichen Kunststoff (plus 180 Prozent in den ersten acht Monaten), Gummi (plus 70 Prozent) und Textilien (plus 50 Prozent).
Dabei ist anzumerken: Auf Stahl- und Aluminiumprodukte erhoben die USA bereits seit Mitte Februar Zölle in Höhe von 25 Prozent, im Juni erhöhten sie diese sogar auf 50 Prozent. Für Luxemburg ist das nicht unerheblich, denn auch wenn seine Warenexporte in die USA nur drei Prozent aller seiner Exporte ausmachen, sind diese überwiegend Metalle und Metallprodukte …
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