Was haben die Feierlichkeiten zum Thronwechsel die Allgemeinheit gekostet? Diese Frage wird seit geraumer Zeit diskutiert und wurde jetzt auch im Parlament behandelt. Genauer gesagt wurden entsprechende Anfragen von den Abgeordneten Taina Bofferding (LSAP) und Sam Tanson (Déi Gréng) im Rahmen einer Fragestunde an Luc Frieden (CSV) gestellt. Der Premier nannte daraufhin erstmals Zahlen, wie viel Geld der Staat bei der Inthronisierung des neuen Großherzogs Guillaume beigesteuert hat.
Alle Zahlen im Detail zu diesem „flotten Event“ nennen, das könne er noch nicht, da an den entsprechenden Auflistungen noch gearbeitet werde, erklärte Luc Frieden am Dienstag im Parlament. Er versprach aber, dass zeitnah in aller Transparenz sämtliche Zahlen mitgeteilt würden. Bereits jetzt könne er zwei große Posten nennen, die sich auf zwei Verträge beziehen würden, die er selbst im Namen des Staates unterzeichnet habe.
Das eine sei der Vertrag mit „RTL-BCE“, also dem „Broadcasting Center Europe“ der RTL-Gruppe, über drei Millionen Euro für die Live-Übertragung der Feierlichkeiten. Das andere ist der Vertrag über vier Millionen Euro mit dem „Atelier“, das für die Organisation der Festivitäten in der Hauptstadt und den anderen vier Gemeinden verantwortlich war. Zur Erinnerung: Der neue Großherzog Guillaume und seine Frau Stéphanie hatten, zum Teil mit ihren Söhnen Charles und François, die Gemeinden Grevenmacher, Wiltz und Düdelingen sowie das Altenheim in Steinfort besucht …
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