In Luxemburg wurden im August 130 Anträge auf internationalen Schutz gestellt. Das sind etwas weniger als im Juli, als 149 Anträge zu Buche standen, und etwas mehr als im Juni, als 106 verzeichnet wurden. Demnach kann weder von einem auffälligen Anstieg noch von einem Rückgang gesprochen werden. Und auch im Jahresvergleich bleiben die Zahlen konstant: Im August 2024 wurden nämlich 153 Anträge verzeichnet. Das geht aus dem entsprechenden Bericht der „Direction de l’immigration“ hervor, der rezent veröffentlicht wurde.

Von den 130 Asylanträgen im August stammten 24 von Geflüchteten aus Eritrea, 16 von Flüchtlingen aus Afghanistan und 13 von Geflüchteten aus Syrien. Sieben gingen jeweils auf Staatsbürger aus Äthiopien, Guinea und Somalia zurück. Je fünf wurden von Migranten aus Jordanien und Simbabwe gestellt und 46 Asylanträge werden in der Statistik unter „andere Länder“ geführt.

Insgesamt wurden im laufenden Jahr in Luxemburg 1.178 Anträge auf internationalen Schutz gestellt. Das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres, als zum gleichen Zeitpunkt 1.131 Anträge zu Buche standen …