Es ist ein Projekt mit langer und kostspieliger Vorgeschichte, doch jetzt konnte eine wichtige Etappe erfolgreich bewältigt werden. Die Rede ist vom Luxemburger Satelliten „LUXEOSys“, der am Dienstag erfolgreich auf Orbit gebracht wurde. Der Transport erfolgte an Bord einer „Falcon 9“-Rakete der Firma „SpaceX“, die von der „Vandenberg Space Force Base“ im US-Bundesstaat Kalifornien ins All geschossen wurde. Anfang 2026 soll das „Luxembourg Earth Observation System“ voll einsatzbereit sein.
Konkret wurde der Satellit in eine sonnensynchrone niedrige Erdumlaufbahn in einer Höhe von etwa 450 Kilometern gebracht. Mit 15 Umdrehungen pro Tag soll er in der Lage sein, bis zu 100 hochauflösende Bilder pro Tag zu liefern und eine globale Abdeckung zu gewährleisten, so die „Direction de la défense“ in einer Pressemitteilung. Er soll militärischen Zwecken dienen, zum Beispiel zur Überwachung von Truppenbewegungen in Konfliktgebieten, aber auch in anderen Bereichen genutzt werden, etwa beim Katastrophenschutz, der humanitären Hilfe und der Überwachung des Klimawandels.
Die Bilder des Satelliten wird Luxemburg internationalen Partnern wie der EU, der UNO oder der NATO zur Verfügung stellen und damit auch einen Teil seiner Verpflichtungen als NATO-Mitglied erfüllen …
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