Im Juli lag der vom Statistikamt „Statec“ errechnete Inflationswert bei 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist die Jahresinflation im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent angestiegen. Im Monatsvergleich ist die Preissteigerung um 0,5 Prozent rückläufig. Das erklärt die nationale Statistikbehörde jedoch mit den Preisnachlässen durch den Sommerschlussverkauf. Bereinigt man die Statistik von diesem saisonalen Effekt, ergibt sich eine Preissteigerung von im Schnitt 0,3 Prozent. Das ist einer Veröffentlichung der Statistikbehörde zu entnehmen.

Den zweiten Preisanstieg in Folge gab es etwa bei Erdölprodukten. Diese sind im Monatsvergleich 2,1 Prozent teurer geworden. Während Diesel um 4,5 Prozent angestiegen ist, ist Benzin leicht billiger geworden mit einem Preisrückgang von 0,7 Prozent. Die Haushalte mussten allerdings deutlich mehr für Heizöl zahlen als noch einen Monat zuvor. Denn die Preise für Heizöl lagen im Juli 7,6 Prozent höher als im Vormonat. Die Statistikbehörde betont jedoch, dass die Preise für Erdölprodukte im Jahresvergleich stabil geblieben sind.

Deutliche Preisanstiege gab es indes auch bei Reisen mit einem Anstieg von 14,8 Prozent im Vergleich zum Juni. Der Anstieg ist auch bedingt durch den Beginn der Schulferien, schreibt der „Statec“. Die Kosten für Flugtickets liegen dabei 3,8 Prozent höher als noch im Juni. Noch deutlicher wird der Preissprung im Jahresvergleich. So sind die Preise für Flugtickets binnen eines Jahres um 8,4 Prozent teurer geworden, Pauschalreisen sogar um 10,5 Prozent …