Auch 2024 hat die Luxemburger Umweltverwaltung in Zusammenarbeit mit der „Klima-Agence“ und einigen Gemeinden wieder die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) gemessen. Jetzt liegt ihr Abschlussbericht vor. Die gute Nachricht: An keinem der 138 Messpunkte in 36 Gemeinden wurde der aktuelle Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) überschritten. Die schlechte: An einigen Standorten lag die Belastung über 20 µg/m3 – dem zukünftigen europäischen Grenzwert, der ab 2030 gelten soll.

Dies war unter anderem der Fall in Echternach, wo zwischen dem 3. Januar und dem 18. Dezember 2024 in der viel befahrenen Rue des Remparts ein durchschnittlicher Wert von 32 µg/m3 gemessen wurde. Das ist dem Bericht zufolge der höchste festgestellte Wert der Messkampagne. An zweiter Stelle rangiert Remich, wo in der ebenfalls stark frequentierten der Rue Enz ein Durchschnittswert von 29 µg/m3 gemessen wurde, gefolgt von Ettelbrück, wo in der Rue de Bastogne eine Belastung von 28 µg/m3 verzeichnet wurde.

Ebenfalls über der Marke von 20 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter liegen Esch/Alzette, wo am Boulevard Kennedy 27 µg/m3 gemessen wurden, Differdingen mit einem Wert von 26 µg/m3 in der Avenue de la Liberté in Niederkorn sowie Hesperingen mit 24 µg/m3 in der Rue de Gasperich und Grevenmacher, wo in der Rue Kummert 23 µg/m3 festgestellt wurden.

In sechs weiteren Gemeinden wurde an Messpunkten ein Durchschnittswert von exakt 20 µg/m3 gemessen …