In der gefühlt unendlichen Geschichte um das „Liberty Steel“-Stahlwerk in Düdelingen könnte jetzt ein weiteres Kapitel aufgeschlagen werden. Die Luxemburger Regierung hat nämlich angekündigt, das Gelände des Werks übernehmen zu wollen. Das Areal könnte dabei künftig auch für Zwecke im Bereich der Verteidigung genutzt werden.

„Im Rahmen der Insolvenz von Liberty Steel Düdelingen hat der Ministerrat beschlossen, dem Konkursverwalter ein Angebot zu unterbreiten, um das Gelände zu erwerben. Auf diese Weise kann der Standort nach fast drei Jahren Leerstand neu gestaltet werden, um die Nutzung der verfügbaren Flächen zu maximieren und ihm schließlich eine neue Bestimmung zu geben, um zur wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen“, so die Regierung in einer Pressemitteilung.

Das frühere Werk von „ArcelorMittal“ war im November 2024 für insolvent erklärt worden. Das entsprechende Verfahren war auf Antrag der örtlichen Direktion eingeleitet worden – dem Vernehmen nach entgegen den Anweisungen des Mutterkonzerns „GFG Alliance“. Die Gruppe hatte das Werk 2019 mit großen Ankündigungen übernommen, was folgte, waren finanzielle Probleme …