Die Luxemburger Rentenkasse hat im vergangenen Jahr Pensionen in einem Gesamtumfang von 6,8 Milliarden Euro ausgezahlt. Ende Dezember belief sich die Zahl an ausgezahlten Renten auf 233.286. Die Rentenbezieher lebten in 118 verschiedenen Ländern, 111.256 davon in Luxemburg. Das geht aus dem Jahresbericht der „Caisse nationale d’assurance pension“ (CNAP) für 2024 hervor. Die CNAP ist seit 2009 für die Renten im Privatsektor verantwortlich.
Von den 233.286 Pensionen waren 165.554 Alters- oder Frührenten, 17.424 Invalidenrenten und 46.928 Hinterbliebenen- oder Waisenrenten. Hinzu kommen 644 „Indemnités préretraite“, die die CNAP an den „Fonds pour l’emploi“ überweist, für Personen, die aus diesem Fonds Bezüge erhalten, aber Anrecht auf eine Frührente hätten, sowie 1.336 sogenannte „Indemnités d’attente“, die im Zusammenhang mit einem „Reclassement externe“ stehen. Neue Anträge auf Rente wurden 2024 derweil 23.879 verzeichnet.
Mehr als die Hälfte der Renten wird mittlerweile ins Ausland überwiesen. Im Dezember 2024 wurden nämlich 48,39 Prozent der Bezüge an Rentner in Luxemburg ausgezahlt und 51,61 Prozent an Bezieher, die im Ausland lebten. 50,29 Prozent der Beträge wurden in Länder in der Europäischen Union überwiesen. 18,40 Prozent gingen nach Frankreich, 11,69 Prozent nach Deutschland, 9,74 Prozent nach Belgien, 4,39 Prozent nach Portugal, 3,43 Prozent nach Italien und 1,08 Prozent nach Spanien.
Insgesamt stieg die Zahl an ausgezahlten Pensionen zwischen 2015 und 2024 um 37,37 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl der ins Ausland überwiesenen Bezüge um 53,37 Prozent zu …
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