Ende Mai ereignete sich in Mamer ein Vorfall, der seitdem nicht nur die Justiz, sondern auch die Politik beschäftigt. Dabei geht es um einen Angriff mehrerer Vermummter auf einen 19-Jährigen, bei dem dieser zusammengeschlagen, erniedrigt und bestohlen wurde. Bei den Angreifern soll es sich um selbsternannte „Pedo-Hunter“ handeln. In einer parlamentarischen Anfrage wollte der Piraten-Abgeordnete Sven Clement jetzt mehr dazu erfahren.
Beim sogenannten „Pedo-Hunting“ machen Zivilisten eigenmächtig „Jagd“ auf mutmaßliche Pädophile. Dabei geben sie sich oft online als Minderjährige aus, um die Zielperson in eine Falle zu locken. So ähnlich soll sich auch der Fall in Mamer zugetragen haben. Dabei soll sich das Opfer der Gewalttat mit der 13-jährigen Schwester eines der Angreifer verabredet haben.
Am vereinbarten Treffpunkt auf einem Parkplatz wurde der 19-Jährige dann eigenen Angaben zufolge von einem Dutzend mit Skimasken bekleideten Angreifern zusammengeschlagen. Die Täter hätten ihn gezwungen, sich auszuziehen, hätten ihn mit Kabelbinder gefesselt, ihm die Kopfhaare abrasiert, ihm mit dem Tod gedroht und ihm letztlich sein Handy und sein Auto entwendet …
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