Einst waren sie vom Großherzogtum aus in den Dschihad gezogen, jetzt wurden vier junge Männer in Luxemburg verurteilt – in Abwesenheit. Gegen Steve Duarte, den bekanntesten der vier, wurde eine lebenslange Haftstrafe verhängt, gegen Benisen R., Anes O. und Denis O. je 15 Jahre Gefängnis. Dass Letztere ihre Strafen je antreten werden, ist sehr fraglich. Es wird davon ausgegangen, dass die drei in Syrien beziehungsweise im Irak ums Leben kamen.
Steve Duarte, der aus Meispelt in der Gemeinde Kehlen stammt, soll sich hingegen in Syrien in Gefangenschaft befinden. Dem portugiesischen Staatsbürger, der das Großherzogtum 2014 verließ, um sich dem „Islamischen Staat“ (IS) anzuschließen, wurden vor dem Luxemburger Gericht neben der Zugehörigkeit zu einer terroristischen Organisation auch terroristische Taten, darunter die Exekution von fünf Kurden, zur Last gelegt …
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