Im Juni lag der vom „Statec“ berechnete nationale Verbraucherpreisindex 1,0 Prozent höher als im Monat davor. Diese Entwicklung war vor allem auf Preisanstiege beim Kraftstoff und bei den Lebensmitteln zurückzuführen. Das hatte auch Einfluss auf die Inflation. Die jährliche Inflationsrate stieg von 2,0 Prozent im Mai auf 2,2 Prozent im Juni. Das ist einer neuen Veröffentlichung der Statistikbehörde zu entnehmen.
Demnach stiegen die Preise für Erdölprodukte vergangenen Monat um 1,4 Prozent, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge zurückgegangen waren. Im Juni aber war Diesel 2,5 Prozent teurer als im Mai, beim Benzin war es ein Plus von 1,0 Prozent. Heizöl war sogar 4,1 Prozent teurer, während es beim Stadtgas ein Anstieg von 1,0 Prozent war. Insgesamt waren Erdölprodukte damit im Jahresvergleich 1,0 Prozent günstiger als im Juni 2024.
Die Preise für Lebensmittel ihrerseits lagen im Juni allgemein 0,5 Prozent höher als im Mai. Fleisch war 0,9 Prozent teurer, was vor allem am Schweinefleisch (plus 2,4 Prozent) lag, aber auch die Preise für Geflügelfleisch (plus 1,8 Prozent) und Rindfleisch (plus 1,2 Prozent) legten zu. Weitere Preisanstiege wurden bei getrockneten Früchten und Nüssen (plus 3,1 Prozent) sowie Limonaden (plus 2,1 Prozent) verzeichnet …
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