Die Luxemburger Gemeinden sollen in Zukunft einfacher das Instrument der Videoüberwachung durch die Polizei nutzen können. Der Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), hat einen entsprechenden Gesetzentwurf im Parlament eingebracht. Interesse aus den Kommunen scheint zu bestehen: Nach der Stadt Luxemburg, Esch/Alzette und Differdingen haben bereits jetzt andere Gemeinden derartige Anträge gestellt.
In der Hauptstadt werden bereits seit mehreren Jahren Videokameras im Rahmen der „Vidéosurveillance à des fins policières“ (Visupol) betrieben. Erst vor Kurzem entschied der Gemeinderat, dass künftig auch in Bonneweg der öffentliche Raum überwacht werden soll. Im November 2024 genehmigte das Ministerium auch entsprechende Überwachungssysteme in Esch/Alzette und Differdingen. Und aktuell liegen ihm Anträge aus Hesperingen und aus Ettelbrück vor, wie aus der Antwort des Ministers auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Maurice Bauer und Laurent Mosar hervorgeht.
Die Visupol-Abteilung der Polizei für die Region „Capitale“, also Luxemburg-Stadt, setzt sich aus zehn Mitgliedern zusammen …
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