Die Luxemburger Staatsanwaltschaft will auch weiterhin den mutmaßlichen Dschihadisten Steve Duarte im Großherzogtum vor Gericht stellen. Der heute 38-Jährige war 2014 von Luxemburg aus nach Syrien gezogen, um sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. Dem portugiesischen Staatsbürger, der in Meispelt in der Gemeinde Kehlen aufwuchs, wird vorgeworfen, an Verbrechen des IS beteiligt gewesen zu sein.
Letzte Woche hat die Luxemburger Justiz einen erneuten „Avis judiciaire“ zu Steve Duarte veröffentlicht. In diesem setzt ihn die richterliche Ratskammer des Gerichtsbezirks Luxemburg nochmals darüber in Kenntnis, dass die Staatsanwaltschaft ihn anklagen will. Wie die Pressestelle der Justiz auf Nachfrage von Reporter.lu erklärt, ist diese „Ordonnance“ eine Folge einer Anordnung vom vergangenen November und prozeduraler Natur. Der 38-Jährige hat nun bis zum 19. März Zeit, auf die neue Anordnung zu reagieren.
Sollte er das nicht tun, könnte ein Gerichtsprozess gegen ihn näher rücken. Ende 2024 hatte die Staatsanwaltschaft ihre Anklageschrift vorgelegt und beantragt, ihm vor einer Kriminalkammer den Prozess zu machen …
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