Der Ausbruch der Corona-Pandemie jährt sich in diesem Jahr zum fünften Mal. Das bietet Gelegenheit, zurückzublicken. Etwa darauf, was den Staat das Krisenmanagement gekostet hat. Alles in allem 3,7 Milliarden Euro, wie aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Darin werden auch die bisherigen Kosten des Staates in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine aufgeführt: Aktuell stehen hier 2,9 Milliarden Euro zu Buche.

Von den 3,7 Milliarden Euro Pandemie-Ausgaben müssen jedoch eine Reihe Beihilfen und die Vorauszahlungen für die Kurzarbeit abgezogen werden, da diese Beträge von den Unternehmen zum Teil an den Staat zurücküberweisen werden. Deren Gesamtsumme beläuft sich auf 976 Millionen Euro, wie aus der Antwort von Finanzminister Gilles Roth (CSV) und Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) auf die parlamentarische Anfrage von André Bauler (DP) hervorgeht.

Damit bleiben unterm Strich Ende Pandemie-Ausgaben in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro, wobei die Kosten der eigentlichen Covid-19-Bekämpfung sich auf 566 Millionen Euro summieren. Die Ausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft – Beihilfen, soziale Maßnahmen, Kurzarbeit und Hilfen im Rahmen des „Neistart“-Programms – belaufen sich derweil auf 3,1 Milliarden Euro, von denen eben 976 Millionen vom Staat zurückgefordert wurden.

Was den Krieg in der Ukraine anbelangt, so hat Luxemburg bisher Militärhilfe in Höhe von 246 Millionen Euro zur Verfügung gestellt …