Die Aufhebung bzw. die Reduzierung der staatlichen Maßnahmen für Gas, Strom und Heizöl haben wie erwartet einen Einfluss auf die Preisentwicklung und damit auf die Inflation. Die jährliche Inflationsrate stieg im Januar nämlich von 1,0 auf 1,9 Prozent. Das geht aus neuen Berechnungen des „Statec“ hervor. Die Statistikbehörde passt denn auch ihre Prognosen für 2025 an. Für die nächsten Indextranchen soll das aber zunächst keine Änderung bedeuten.
Zur Erinnerung: Zum Jahresanfang wurde der staatliche Preisdeckel für Strom um die Hälfte reduziert. Er begrenzt den Preisanstieg demnach nur noch um 30 Prozent. Im Januar führte das nun dazu, dass die Strompreise gegenüber dem Vormonat um 43,9 Prozent in die Höhe schnellten. Im Dezember hatte es allerdings auch einen Rückgang von 13,6 Prozent gegeben. Im Vergleich zum September 2022 – dem Referenzzeitpunkt für die Einführung des Preisdeckels – steht demnach für Januar eine Preiserhöhung von 24,6 Prozent zu Buche.
Bei Gas und Heizöl sind seit Jahresbeginn die entsprechenden Maßnahmen komplett außer Kraft …
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