Die Staatsfinanzen zeigen weiter eine positive Entwicklung. Mehr Einnahmen aufgrund erneut hoher Steuererträge lassen das Defizit weiter sinken. Das geht aus den Zahlen hervor, mit denen Finanzminister Gilles Roth (CSV) den Mitgliedern der parlamentarischen Ausschüsse für Finanzen und Haushalt die finanzielle Lage des Staates zum 31. Dezember 2024 vor Augen führte. So beliefen sich die Einnahmen im Zentralstaat zum Jahresende auf 28,4 Milliarden Euro – ein Anstieg von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders deutlich war erneut die Entwicklung bei den Einnahmen der „Administration des contributions directes“, wie aus einer Mitteilung des Finanzministeriums hervorgeht. Hier stiegen die Erträge auf 14,5 Milliarden Euro und damit um 1,9 Milliarden Euro (plus 15 Prozent) gegenüber 2023. Die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer wuchsen dabei um 853,3 Millionen Euro (plus 34,1 Prozent) und jene aus der Lohnsteuer um 536,6 Millionen Euro (plus 8,9 Prozent). Die Einnahmen aus Steuern auf Kapitalerträge ihrerseits stiegen um 261,8 Millionen Euro (plus 32,8 Prozent) und jene aus der Quellensteuer auf Zinsen um 107,5 Millionen (plus 188,9 Prozent).

Die Erträge der „Administration de l’enregistrement, des domaines et de la TVA“ ihrerseits stiegen um 798,4 Millionen auf 7,8 Milliarden Euro …