Der Luxemburger Immobilienmarkt kommt nur sehr langsam aus der Krise. Das zeigt sich auch anhand der Baugenehmigungen, die von den Gemeinden erteilt werden. Denn auch wenn sich deren Umfang im Bereich des Wohnungsbaus wieder leicht stabilisiert hat, bleibt er auf einem historisch niedrigen Niveau. Das geht aus einer rezenten Veröffentlichung der Statistikbehörde „Statec“ hervor.

Im dritten Trimester des vergangenen Jahres gab es aber zunächst einmal eine positive Entwicklung: Im Jahresvergleich wurde in dem Quartal bei den Baugenehmigungen nämlich eine Steigerung – gemessen an der genehmigten Baufläche – von 13 Prozent verzeichnet. Das lag vor allem an einer Zunahme von 36 Prozent bei den Baugenehmigungen für Gewerbeimmobilien. Zuvor war auch dieser Wert mehrere Trimester lang kontinuierlich zurückgegangen.

Die Baugenehmigungen für Wohngebäude, die 2022 und 2023 deutlich rückläufig waren, weisen dem Konjunktur-Bericht des Statec zufolge in den letzten Quartalen eine Tendenz zu einer erneuten Stabilisierung auf. Im dritten Trimester 2024 gingen sie gegenüber dem Vorjahr zwar weiter zurück, aber immerhin nur noch um 0,8 Prozent. Sie bleiben demnach aber historisch niedrig.

Die Statistiker sprechen von einem Niveau, das zuletzt zu Beginn der 2000er Jahre beobachtet worden sei und nur noch halb so niedrigen Zahlen wie im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2022 …