Wenn die derzeitige Deckelung des Strompreises am 31. Dezember einfach auslaufen würde, könnte der Preis für die Privathaushalte den vorliegenden Prognosen zufolge auf einen Schlag um bis zu 60 Prozent steigen. Um das zu vermeiden, hat die Regierung beschlossen, den Strompreisdeckel bis Ende 2025 zu verlängern, wenn auch nicht im gleichen Umfang. Am Mittwoch hat das Parlament den entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet.

Der Staat wird demnach auch weiterhin Geld investieren, um den Strompreis für den Endverbraucher zu deckeln. Der Entwurf sieht ein Budget von maximal 171 Millionen vor.  Allerdings wird der Preisanstieg künftig nur noch um 30 Prozent begrenzt sein und nicht mehr um 60 Prozent wie in den vergangenen beiden Jahren. Die hatte Premierminister Luc Frieden (CSV) bereits so in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt.

Der ursprüngliche Strompreisdeckel geht noch auf die Tripartite-Verhandlungen im Jahr 2022 zurück. Damals waren auch Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten mit Gas, Heizöl oder Pellets beschlossen worden. Anders als der Strompreisdeckel werden diese Beihilfen jedoch nicht verlängert …