Die Luxemburger Armee benötigt neue Militärfahrzeuge. Vor allem deshalb, um ihren Verpflichtungen beim Aufbau des binationalen Bataillons nachzukommen, welches das Großherzogtum künftig mit Belgien stellen wird. Das hat seinen Preis: Mehr als 2,6 Milliarden Euro investiert der Luxemburger Staat auf einen Schlag in seine Armee – so viel wie nie zuvor. Das entsprechende Finanzierungsgesetz wurde Ende vergangener Woche verabschiedet.

„Hier geht es um unsere Sicherheit, um die Zukunft unserer Armee, um die Glaubwürdigkeit unserer kollektiven Verteidigung und um Luxemburgs Solidarität mit seinen Alliierten“, sagte Verteidigungsministerin Yuriko Backes (DP) bei der entsprechenden Debatte im Parlament. Diese Investition sei in der Tat historisch und ein klares Zeichen, dass Luxemburg seine Verantwortung in der EU und in der NATO sehr ernst nehme, so die Ministerin.

Mit den 2.616.180.000 Euro – so der konkrete Umfang des verabschiedeten Finanzierungsgesetzes  – werden neue Militärfahrzeuge sowie deren Ausrüstung und das nötige logistische Material angeschafft. Konkret erhält die Armee 59 Kampf- und Unterstützungsfahrzeuge …