Die Luxemburger Abgeordnetenkammer hat 2023 weniger Geld ausgegeben als im Budget eingeplant. Von den vorgesehenen 65,65 Millionen Euro wurden 58,9 Millionen Euro genutzt. Der Großteil entfiel auf die Personalkosten, gefolgt von den Vergütungen für die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter. Das geht aus der Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 hervor, mit dem sich nun der zuständige Rechnungsausschuss befasste.

Die parlamentarischen und sonstigen Vergütungen für die Abgeordneten – von Sitzungsgeldern bis zum politischen Urlaub – und für ihre Mitarbeiter schlugen im vergangenen Jahr mit 16,2 Millionen Euro zu Buche. Hinzu kamen die Zuschüsse für die Fraktionen (CSV, DP, LSAP, ADR) und die „Sensibilités politiques“ (Déi Gréng, Piraten, Déi Lénk) für einen Gesamtbetrag von 6,09 Millionen Euro. Die Erstattung der Kosten der Kampagnen für die National- und die Europawahlen belief sich derweil auf 1,67 Millionen Euro.

Insgesamt 19,2 Millionen Euro brachte das Parlament 2023 für die Gehälter seiner Mitarbeiter auf …