Weil er eine Uhr über eine seiner Firmen erworben hatte, wurde ein ehemaliges Mitglied der Führungsriege der „Cenaro“-Gruppe jetzt zu einem Jahr Haft auf Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Dem Unternehmer, dem im Zusammenhang mit den Geschäften seiner Immobiliengruppe weitere juristische Konsequenzen drohen, wurde in diesem Verfahren Veruntreuung von Firmengeldern und Geldwäsche vorgeworfen.
Konkret geht es dabei um eine „Rolex Millgauss“, die Anfang 2023 bei einer Hausdurchsuchung im Privatanwesen des Beschuldigten, Christophe Chevallier, sichergestellt worden war. Der Geschäftsmann hatte die Luxusuhr zuvor für umgerechnet 16.000 Euro gekauft. Allerdings nicht mit Geld aus seinem Privatbesitz, sondern mit Mitteln der „St. Louis Capital SA“, einer Holdinggesellschaft der Cenaro-Gruppe, deren Mehrheitseigener Christophe Chevallier war.
In den Augen der Staatsanwaltschaft hatte der Geschäftsmann damit Firmengelder nicht für ihren eigentlichen Zweck genutzt, sondern um private Luxuseinkäufe zu finanzieren …
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