Die Baubranche kommt nicht heraus aus der Krise. Aktivität und Beschäftigung gehen weiter zurück und das Vertrauen der Unternehmer hat sich auf einem sehr niedrigen Niveau stabilisiert. Das schreibt das „Statec“ in einer neuen Veröffentlichung. Demnach gibt es auch nur wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung: „Auf dem Immobilienmarkt zeichnet sich eine beginnende Erholung ab, die sich jedoch in nächster Zeit nicht wesentlich auf die Bautätigkeit auswirken wird“, so die Statistikbehörde. Die Situation bleibe kritisch.
Dem Konjunktur-Bericht des Statec zufolge ist das Baugewerbe die Branche der Luxemburger Wirtschaft, die in der ersten Jahreshälfte am stärksten schrumpfte. Während die gesamte Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen wieder wuchs, blieb die Bruttowertschöpfung im Bauwesen auf einem Abwärtstrend. Im Jahresvergleich betrug der Rückgang im gesamten Sektor 7,2 Prozent. Spiegelte sich die Krise 2023 vor allem in der sinkenden Aktivität im Hochbau wider, sind mittlerweile sämtliche Sparten gleichermaßen betroffen: minus acht Prozent im Tiefbau, minus sieben Prozent im Spezialtiefbau und weiterhin minus acht Prozent im Hochbau.
Auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern steht das Luxemburger Bauwesen schlecht da …
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