Luxemburgs Staatsfinanzen werden voraussichtlich über die ganze Legislaturperiode defizitär bleiben. Dennoch sprach der Finanzminister bei der Vorstellung der Haushaltsvorlage für 2025 im Parlament von einem „neuen Aufschwung“, der sich stetig auch im Staatsbudget niederschlagen werde.
Trotz deutlicher Verbesserung des Saldos im Zentralstaat rechnet die Regierung demnach für das kommende Jahr mit einem Minus von über einer Milliarde Euro im Gesamtstaat. Dies sei vor allem durch einen konstanten Rückgang des Überschusses bei der Sozialversicherung begründet, erklärte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Mittwoch in seiner Rede zum Staatsbudget für das Jahr 2025.
Im Parlament kündigte der Minister auch einige neue Maßnahmen der Koalition an. So sollen die Kosten bei der Eintragung einer Wohnung, die beim Erwerb einer Immobilie anfällt, bis Mitte 2025 um die Hälfte gesenkt werden. Diese zeitlich begrenzte Maßnahme soll laut Gilles Roth die Wende auf dem Wohnungsmarkt beschleunigen und gelte sowohl für Käufer eines Eigenheims als auch für Investoren. Welche Einnahmeverluste dies für den Staat bedeuten, sagte der Finanzminister nicht …
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