„Hëllef um Terrain“ oder kurz HUT: So lautet der Name der neu geschaffenen Organisation, die künftig die Aufgaben der „Fondation Caritas Luxembourg“ und von „Caritas Accueil et Solidarité“ übernehmen soll. Das ist eine Konsequenz des Finanzskandals bei der Caritas-Gruppe, bei dem ein Schaden von mehr als 60 Millionen Euro entstand. Im Verwaltungsrat der neuen Organisation ist, wie erwartet, keiner der bisherigen Aufsichtsräte zu finden.
„Angesichts der beispiellosen Krise bei der Caritas mobilisierte sich die Luxemburger Zivilgesellschaft, um die nationalen Aktivitäten zu erhalten, die Unterstützung für mehr als 20.000 Begünstigte in Luxemburg aufrechtzuerhalten und die Arbeitsplätze von mehr als 350 Beschäftigten zu retten“, teilte der Vorsitzende des Caritas-Krisenkomitees, Christian Billon, am Donnerstag mit.
Die neue Vereinigung, die unter dem Impuls von Christian Billon und Tiphaine Gruny (PwC) geschaffen worden sei, stehe weder mit den von der Krise betroffenen Einheiten noch mit dem Caritas-Netzwerk in Verbindung, wird in der Pressemitteilung betont. Gründungsmitglieder sind demnach die „Fondation Félix Chomé“, die „Fondation La Luxembourgeoise“ sowie Christian Billon, Françoise Gillen (unter anderem stellvertretende „Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher“) Georges Lentz (Brasserie Nationale), Marc Lauer (Foyer), Paul Mousel (Arendt& Medernach) und Ombudsman Claudia Monti …
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