Der Präsident des nationalen Verbandes der Bauunternehmen ist weiterhin sehr besorgt wegen der Krise im Sektor. Gegenüber „RTL“ bezeichnete Roland Kuhn die Situation als „dramatisch“. Was die Aussagen von Arbeitsminister Georges Mischo (CSV) über den „Congé collectif“ anbelangt, so erteilte der Vorsitzende der „Fédération des Entreprises de Construction et de Génie Civil“ den Überlegungen über ein Abschaffen des Kollektivurlaubs eine deutliche Absage.
„Für mich ist das gar keine Option. Der Kollektivurlaub im Bauwesen ist über den Kollektivvertrag geregelt und funktioniert sehr gut. Deshalb gibt es mich keinen Grund, daran etwas zu ändern“, sagte Roland Kuhn am Mittwoch im Interview mit „RTL“. Die dreiwöchigen Kollektivurlaube im Winter und Sommer seien sowohl im Interesse der Unternehmen als auch der Angestellten.
Andere Modelle würden es den Betrieben, vor allem den kleineren, nicht erlauben, sich so zu organisieren, dass sie ihre Arbeit machen könnten. „Da gibt es gar keinen Bedarf, überhaupt darüber zu diskutieren“, so Roland Kuhn …
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