Die Regierung hat Christophe Hansen als nächsten Luxemburger EU-Kommissar vorgeschlagen. Das teilte Premierminister Luc Frieden (CSV) am Donnerstag auf der Plattform „X“ mit. Zuvor habe er „eine exzellente Diskussion“ mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gehabt. Die Entscheidung sei wegen Christophe Hansens „Hintergrund und umfangreicher Erfahrung in EU-Angelegenheiten“ gefallen, so Luc Frieden.
Damit scheint der EU-Abgeordnete das Rennen um den Posten gegen den bisherigen Luxemburger Kommissar Nicolas Schmit (LSAP) für sich entschieden zu haben. Dabei hatten sich die europäischen Sozialdemokraten, zweitstärkste Fraktion im EU-Parlament, lange für die Nominierung von Nicolas Schmit starkgemacht. Immerhin war dieser ihr Spitzenkandidat bei den Europawahlen.
Die Regierung hat sich nun jedoch für Christoph Hansen entschieden, so wie es CSV und DP bereits während ihrer Koalitionsverhandlungen Ende 2023 beschlossen hatten. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Die europäischen Sozialdemokraten verurteilten, dass die Luxemburger Regierung „einem Parteikollegen den Vorzug gibt“. Und auch die LSAP kritisierte die Entscheidung in einer Pressemitteilung …
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