Die Covid-19-Pandemie war ein politischer Balanceakt und eine soziale Herausforderung auf allen Ebenen. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsbericht des wissenschaftlichen Dienstes des Luxemburger Parlaments. Darin gehen die Forscher näher auf die Entwicklung und die längerfristigen Folgen der getroffenen Maßnahmen ein.

Das Krisenmanagement der Regierung sei demnach durchaus effizient gewesen, so das Urteil des 32 Seiten langen Berichts der „Cellule scientifique“ der Abgeordnetenkammer. Das Konzept des Large-Scale Testing habe etwa dazu beigetragen, die Intensivstationen des Landes wesentlich zu entlasten. Den Erfolg der Krisenpolitik hätten dabei nicht zuletzt ein solides Vertrauen in die Politik und die Funktionsfähigkeit des Luxemburger Gesundheitssystems begünstigt. Auch das Luxemburger Parlament habe sich nach dem Ausnahmezustand im Zuge der Pandemie „revitalisiert“. Im Kontext von Covid-19 zählten die Forscher insgesamt 1.222 parlamentarische Anfragen, 365 Gesetzestexte und 89 Petitionen …