Die „Cellule de renseignement financier“ (CRF) hat im vergangenen Jahr in 153 Fällen insgesamt 609.407.047,82 Euro blockiert. Das ist dreimal mehr als im Jahr davor, als etwas mehr als 180 Millionen Euro eingefroren wurden, um die entsprechenden Finanzströme zu analysieren. Das ist dem Jahresbericht der Ermittlungseinheit für Finanzkriminalität zu entnehmen.
„Die Zahlen für 2023 fallen etwas aus dem Rahmen“, schreibt die CRF selbst in ihrem Bericht und merkt an, dass in zwei Fällen außergewöhnlich hohe Beträge blockiert worden seien. Welche Fälle das sind, teilt die Ermittlungseinheit nicht mit. Jedoch ist dem Bericht zu entnehmen, dass der Großteil der gesperrten Geldbeträge wenig überraschend auf Transaktionen am internationalen Finanzplatz zurückzuführen ist.
In den meisten Fällen bestand dabei der Anfangsverdacht einer Umgehung von gesetzlichen oder steuerlichen Bestimmungen …
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