Die Bürger der Europäischen Union haben offenbar nur wenig Hoffnung, dass die nationalen Regierungen den Kampf gegen die Korruption wirklich ernst nehmen. Das lässt sich zumindest aus den Ergebnissen einer Umfrage schließen, die nun veröffentlicht wurden. Demnach sind 65 Prozent der EU-Bürger der Meinung, dass Korruptionsfälle auf höchster Ebene nicht ausreichend verfolgt werden.

Nur 30 Prozent der Befragten glauben denn auch, dass die Bemühungen der Regierungen zur Korruptionsbekämpfung wirksam sind. 68 Prozent sind darüber hinaus der Ansicht, dass Korruption in ihren Mitgliedstaaten weit verbreitet ist. Für die „Eurobarometer“-Umfrage wurden zwischen dem 7. Februar und dem 3. März dieses Jahres insgesamt 26.411 Bürger aus der EU befragt. In Luxemburg wurden dabei Gespräche mit 506 Personen geführt.

Die Befragten aus Luxemburg scheinen hinsichtlich der Korruption etwas weniger skeptisch als der EU-Durchschnitt zu sein …