Das Lycée Josy Barthel sorgt derzeit für Negativschlagzeilen. Mehrere Medien berichten von einem Klima der Angst. Minister Claude Meisch stellt sich hinter die Direktion und spricht von teils unbegründeten Vorwürfen. Doch Recherchen von Reporter.lu zeigen umfassende Missstände.
„Man kann froh sein, nicht selbst auf das Radar der Direktion zu geraten.“ „Das Vertrauen ist gebrochen, die Direktion muss ausgetauscht werden.“ „Es herrscht ein Klima von Angst und Misstrauen.“ Das sind nur einige Aussagen von mehreren Lehrern und Angestellten des Lycée Josy Barthel in Mamer (LJBM). Unter Wahrung ihrer Anonymität beschreibt ein Dutzend Mitarbeiter im Gespräch mit Reporter.lu die Zustände in ihrer Schule.
Ihre Schilderungen widersprechen der Reaktion von Bildungsminister Claude Meisch (DP) auf rezente Berichte über Missstände in dem Lyzeum. „Radio 100,7“ hatte zuerst darüber berichtet. Einerseits betonte der Minister, dass die schlechte Stimmung ihm Sorgen bereite. Andererseits sprach er im Interview mit „RTL“ davon, dass nicht alle Vorwürfe begründet seien und er sich nicht unter Zugzwang sehe, die Zukunft der Schulleitung infrage zu stellen. Er pocht weiterhin auf eine interne Lösung des Konflikts. Nur beim Nachweis eines „krassen Fehlverhaltens der Direktion“ werde er eingreifen, so Claude Meisch bei „Radio 100,7“.
Recherchen von Reporter.lu zeigen jedoch ein Missmanagement, das alle Schulbereiche betrifft: vom Personalmanagement, über organisatorische Fragen bis zum Umgang mit Steuergeldern. Dabei sind die Probleme in der Schule nicht neu. Das Verhältnis zwischen dem Personal und der Direktion ist bereits seit Jahren angespannt. Doch erst vor Kurzem griff das Ministerium ein.
Eine verbotene Umfrage
Vor zwei Jahren führte das Schulkomitee, das sich aus Lehrern, der Direktion und Verwaltungspersonal zusammensetzt, eine Umfrage über das Arbeitsklima im Lyzeum durch. Die Ergebnisse waren Informationen von Reporter.lu zufolge erschreckend – und durften auf Anordnung der Direktion aus dem Grund auch nicht publiziert werden.
Die Situation war festgefahren. Da das Schulkomitee ohnehin seit Jahren nicht neu gewählt worden war, ordnete die Direktion eine Neuwahl an. Keiner der ehemaligen Vertreter des Schulkomitees stellte sich erneut zur Wahl, weil die Zusammenarbeit mit der Direktion schlicht nicht mehr möglich sei, erzählt sich das Personal. Das neu gewählte Gremium stieß schnell auf die gleichen Hürden wie ihre Vorgänger. Zu den Berichten des Komitees reicht die Direktion inzwischen stets eine Richtigstellung nach.
Im Bericht von der Sitzung vom 4. Juni heißt es etwa, dass eine Abstimmung des Personals über die Zukunft einer Ausbildung im „Génie civil“ nicht anonym durchgeführt worden sei. Dadurch hätten sich möglicherweise manche Teilnehmer an der Abstimmung unter Druck gesetzt gefühlt, so das Komitee. „Die Direktion weist den Vorwurf von ‚unter Druck setzen‘ klar von sich“, heißt es wiederum in der dreiseitigen Richtigstellung von Direktor Claude Christnach.
An dem Arbeitsklima in der Schule hat sich gar nichts verändert.“Lehrkraft des Lycée Josy Barthel
Wie groß der Streit zwischen den Angestellten und der Direktion ist, zeigt sich in einer weiteren Umfrage. Die Missstände im Lycée Josy Barthel haben inzwischen die Gewerkschaft SEW des OGBL auf den Plan gerufen. Insgesamt 100 Mitarbeiter nahmen an deren Umfrage teil. Die Ergebnisse könnten kaum deutlicher sein: Genau 89 Prozent der Befragten empfinden die allgemeine Stimmung in der Schule als angespannt oder sehr angespannt. Weitere 53 Prozent gaben an, ihr Hauptproblem im schulischen Alltag sei die Kommunikation mit der Direktion. Doch auch innerhalb der Direktion brodelte es. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Direktionsmitgliedern hat im vergangenen Oktober der stellvertretende Direktor David Marcus seinen Rücktritt zum Ende dieses Schuljahres eingereicht.
Die anderen Mitglieder der Direktion spielt die Situation allerdings weiter herunter. „Die Schulleitung stellt klar, dass über die Hälfte des Personals besagte Umfrage nicht ausgefüllt hat. Es haben also nur knapp 25 Prozent des gesamten Personals angegeben, dass die Kommunikation mit der Direktion problematisch sei“, so Claude Christnach in einer gemeinsamen Stellungnahme des Direktors und des Bildungsministeriums auf Anfrage von Reporter.lu. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Falsche Prioritätensetzung
Selbst im Schulalltag werden die Probleme der Schulleitung deutlich. Jede Kommunikation mit der Schulgemeinschaft muss von einem Mitglied des Direktorenteams um Claude Christnach bewilligt werden. Doch dieses Team ist offenbar mit dieser Aufgabe überfordert. „Ich kann mich erinnern, dass wir im vergangenen Jahr eine Einladung für eine Ausstellung von Schülern einer Klasse erhielten. Wir bekamen diese erst am letzten Tag der Ausstellung“, sagt eine Lehrkraft im Gespräch mit Reporter.lu. E-Mails würden denn auch wochenlang nicht beantwortet und Anfragen nicht weitergeleitet werden. Zudem hätten Aktivitäten mehrmals abgesagt werden müssen, weil die Direktion zu spät auf die Anfragen der Lehrer geantwortet habe.
Die unter der Belegschaft bekannte Detailverliebtheit der Direktion führt offenbar dazu, dass der Blick für das große Ganze fehlt. Ziel der Direktion ist es, dem Lyzeum ein neues Image zu geben. Aus der sogenannten „Baufachschoul“ soll die „Naturwissenschaftsschule“ werden. 2021 wurde deshalb ein komplettes Rebranding samt neuem Logo durchgeführt, der neue Slogan der Schule lautet „Du, d’Natur an d’Wëssenschaft“. Seitdem wird auf die Kommunikation der Lehrer besonders geachtet. Offenbar ist das Ziel, in Mamer eine andere Schülerschaft als bisher anzuziehen.

Die Direktion plante denn auch, die Berufsausbildung zum Bautechniker abzuschaffen und durch eine neue Ausbildung im „Régime général“ zu ersetzen. „Die Ausbildung soll auslaufen und eine neue Sektion ‚Construction‘ im ESG ausgearbeitet werden“, heißt es dazu im Sitzungsbericht des Schulkomitees. Der Bericht widerspricht demnach der Darstellung der Direktion, die abstreitet, je die Existenz der Technikerausbildung infrage gestellt zu haben. Dass es Überlegungen gab, die Ausbildung in einem anderen „Régime“ anzubieten, zog im Übrigen keine Richtigstellung des Direktors nach sich.
„Neben der Tatsache, dass es undenkbar ist, so spät im Schuljahr eine Ausbildung für das kommende Schuljahr zu schließen, kann auch nicht ein Lyzeum allein über das Weiterbestehen einer Ausbildung entscheiden“, stellt Claude Meisch zudem in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Francine Closener (LSAP) klar.
„Il me revient que“
Doch nicht nur das Schulkomitee erhält regelmäßig Post von Claude Christnach. Auch einzelne Lehrer bekommen den „Kontrollwahn“ – wie eine Lehrkraft es ausdrückt – des Direktors zu spüren.
Jedes Jahr etwa organisiert das Lyzeum eine einwöchige Schulreise nach Holzgau in Österreich. Die Leitung wurde dieses Jahr, wie auch schon das Jahr zuvor, von einem Physiklehrer des LJBM übernommen. Über Wochen bereitete eine Gruppe von Lehrern die Aktivitäten für den Ausflug vor. In einem internen Gruppenchat entschuldigte sich der Leiter des Ausflugs einen Monat vor der Reise, die anderen Begleiter bei der Organisation eines Events nicht unterstützen zu können. Er habe in den Tagen zuvor viel Zeit durch Sitzungen mit der Direktion verloren, so der Lehrer. Besagte Mitteilung wurde von einem Mitglied des Gruppenchats an die Direktion weitergeleitet und der zuständige Lehrer sollte sich in der Folge für seine Aussage in einem internen Chat verantworten. Doch dem nicht genug, die Direktion suchte anschließend ebenfalls nach einem Vorwand, dem Verantwortlichen jegliche Klassenreise in Zukunft zu verbieten.
Diese Sache wurde mehr als transparent von der Direktion behandelt. (…) Die Absage ist rein zum Schutz unserer Schüler getroffen worden und muss nicht weiter diskutiert werden.“Schuldirektor Claude Christnach
Auf dem Programm stand unter anderem eine Wanderung in den Bergen. An dieser nahm auch ein ehemaliger Lehrer einer der Klassen teil. Die Direktion sah darin ein Fehlverhalten des Reiseleiters. Er habe die Schüler durch die Präsenz eines „Externen“ unnötig in Gefahr gebracht und sei deshalb nicht mehr tragbar für die Organisation von weiteren Ausflügen. Die Geschichte hat inzwischen unter dem Personal die Runde gemacht und steht sinnbildlich dafür, was passiert, wenn man „auf dem Radar“ der Direktion landet. Das Ministerium verteidigt indes das Vorgehen der Direktion. „Bei Schulreisen ist es nicht üblich, dass unautorisiertes Personal die Schülergruppen bei Aktivitäten oder auch im Rahmen von Übernachtungen begleitet. Dies aus vielerlei Hinsichten (Versicherungen, Verantwortung, Information und Zustimmung der Eltern, etc.)“, so die Direktion und das Ministerium in ihrer Stellungnahme.
Das Verbot, weitere Reisen oder Ausflüge zu organisieren oder zu begleiten, erhielt der betroffene Lehrer schriftlich. Mehrere Anfragen des Verantwortlichen, um mit der Direktion über den Vorfall zu reden, wurden hingegen ignoriert. Inzwischen haben sieben weitere Betreuer von insgesamt zwölf bekannt gegeben, nicht mehr an der Reise teilnehmen zu wollen. Die Vorwürfe in den Briefen von Claude Christnach beginnen stets mit der gleichen Formulierung „il me revient que“. Die Formulierung ist inzwischen zum „Running gag“ unter der Belegschaft geworden. Die Willkür der Direktion äußerte sich denn auch bei einer weiteren Klassenreise.
Fehlende Kommunikation hat ihren Preis
In diesem Fall sollte am 15. April dieses Jahres eine Klasse nach Ägypten reisen. Doch am Tag vor dem Abflug zog der Direktor die Reißleine. Zum Schutz der Schüler müsse die Reise abgesagt werden, hieß es in der Nachricht von Claude Christnach um 19 Uhr am Vorabend. Dabei hatte er den Betreuern neun Stunden zuvor noch eine gute Reise gewünscht. Grund für den Sinneswandel sei die Empfehlung des Außenministeriums, das zwei Tage zuvor vor der Lage in Iran, Israel und Libanon gewarnt hatte. Von einer Reise in diese Region wurde „dringend abgeraten“, so das Außenministerium in der Pressemitteilung. Nach der Absage versuchten die Betreuer während drei Stunden vergebens, den Direktor zu erreichen, um die Entscheidung zu besprechen. Dies gelang laut Darstellung der Betroffenen erst gegen 22 Uhr. Währenddessen informierten die Lehrer den ganzen Abend über und noch in der Nacht die Schüler und Eltern über den Ausfall der Reise.
Die kurzfristige Absage der Klassenfahrt war auch Thema in einer Sitzung des Schulkomitees. Im Bericht der Sitzung heißt es, das Komitee sei nicht richtig über den Vorfall informiert, und der Direktor würde sich noch bei den Betreuern melden. Dies hatte erneut eine Richtigstellung zur Folge. „Diese Sache wurde mehr als transparent von der Direktion behandelt. (…) Die Absage ist rein zum Schutz unserer Schüler getroffen worden und muss nicht weiter diskutiert werden“, so Claude Christnach. Da die beiden Begleiter der Schule noch immer keine zufriedenstellende Antwort des Direktors auf ihre Fragen erhielten, wandten sie sich über die Schulsoftware „Teams“ an die gesamte Schulgemeinschaft. Sie fragen unter anderem, warum sie, die Schüler und die Eltern bei der Entscheidung nicht mit einbezogen wurden, warum der Direktor so spät die Entscheidung traf und warum er anschließend nicht erreichbar war.
Dem LJBM fehlte es in den vergangenen Jahren an qualifiziertem Personal im Bereich der Buchhaltung. Das ist auch die Ursache, warum vereinzelte Rechnungen nicht rechtzeitig beglichen wurden.“Bildungsministerium
Da die Empfehlung des Außenministeriums nicht explizit Ägypten als Gefahr erwähnte, stellte sich zudem die Frage, wer für die anfallenden Stornierungskosten aufkommen würde. Der Flug konnte normal stattfinden, sodass die Airline keine Flugtickets erstattete. Das Lyzeum musste deshalb selbst einspringen, wie die Direktion auf Nachfrage bestätigt. „Alle entstandenen Kosten wurden den betroffenen Schülern und Lehrern erstattet“, so Claude Christnach. Dabei gibt es offensichtlich Probleme mit dem Budget der Schule.
Kein Anschluss unter dieser Nummer
So war die Schule kurz vor Ende der Osterferien telefonisch nicht mehr erreichbar. Während vier Tagen funktionierte kein Telefon im Lyzeum. Dabei soll es sich allerdings nicht um einen technischen Fehler gehandelt haben. Mehrere Mitarbeiter gehen davon aus, dass die Telefongesellschaft aufgrund von unbezahlten Rechnungen schlicht die Leitung gekappt hatte. Das Ministerium bestätigt bestehende Zahlungsprobleme. „Dem LJBM fehlte es in den vergangenen Jahren an qualifiziertem Personal im Bereich der Buchhaltung. Das ist auch die Ursache, warum vereinzelte Rechnungen im Laufe des vergangenen Jahres nicht rechtzeitig beglichen wurden. Dieses Problem wurde mit der Zuteilung einer weiteren Bürofachkraft vor mehreren Monaten bereits behoben“, erklärt das Ministerium. Das gilt wohl auch für die Telefonrechnung, aber nicht nur.
Die Schule benötigt für den Unterricht oft Material aus Fachmärkten. Normalerweise stellen diese dann eine Rechnung an die Schule. Da die Rechnungen allerdings offenbar nicht immer bezahlt wurden, mussten Lehrer die Kosten selbst tragen. Manche Fachhändler akzeptierten nicht mehr, dem Lycée Josy Barthel eine Rechnung auszustellen.
Laut Informationen von Reporter.lu erhielt am vergangenen Freitag das Lyzeum zudem Besuch von einem Gerichtsvollzieher – wegen unbezahlter Rechnungen. Die Aussage des Ministeriums, dass die Probleme nun behoben seien, ist demnach nicht nachzuvollziehen.
Spionage für die Direktion
Das Misstrauen gegenüber der Direktion hat inzwischen ein neues Ausmaß angenommen. Laut dem Direktor hat ein Mitarbeiter in der Vergangenheit potenziell rufschädigende Aussagen gegen ihn getätigt. Um sich gegen diese zu wehren, bat er eine Mitarbeiterin, solche Aussagen bei ihm zu melden, wenn sie diese hören würde. Stattdessen fragte besagte Mitarbeiterin andere Kollegen, ob auch sie vom Direktor aufgefordert wurden, dies zu tun.
Dies interpretierte Claude Christnach dann als Vertrauensbruch, weil die Frau über ein vertrauliches Gespräch mit ihrem Vorgesetzten mit Kollegen geredet habe. Er leitete die Verfahren ein, um die Mitarbeiterin zu entlassen. Da eine Entlassung bedeuten würde, dass man auch zukünftig nicht mehr für den Staat arbeiten könnte, zog die Betroffene es vor, selbst zu kündigen und nach einer neuen Arbeit zu suchen. Der Kontrollwahn der Direktion äußert sich aber auch in anderer Form.

Vor Kurzem ließ sich nämlich der stellvertretende Direktor Jean-Luc Gleis Kabel für die Videoüberwachung in sein Büro verlegen. Es hatte in den vergangenen Jahren mehrere Einbrüche im Lyzeum gegeben, deshalb wurden auf dem Schulgelände Kameras installiert. Die Bilder werden in die Loge des Hausmeisters und des Informatikers übertragen – und künftig auch in das Büro des stellvertretenden Direktors.
Beim Personal geht die Furcht um, dass die Bilder nicht für die Aufdeckung von möglichen Straftaten genutzt werden, sondern zur Kontrolle, welche Lehrer miteinander reden. Die Direktion aber verteidigt das Vorgehen, denn die Direktion sei der erste Ansprechpartner für die Polizei im Falle eines Einbruchs.
Ministerium versucht zu schlichten
Der Vertrauensverlust auf beiden Seiten ist offensichtlich. Seit Monaten versuchen deshalb das SEW und das Ministerium die Situation zu verbessern. Anfang des Jahres erhielt die Direktion etwa Unterstützung in Form eines Coachings, um den Umgang mit dem Personal zu verbessern. Für die Angestellten wurde die Initiative „Een oppent Ouer“ gegründet. Das Personal soll dort von einer Sozialpädagogin betreut werden und die Direktion darüber anonym Feedback erhalten.
Viel genützt hat es offensichtlich nicht. „An dem Arbeitsklima in der Schule hat sich gar nichts verändert“, sagt ein Lehrer im Gespräch mit Reporter.lu. Das bestätigt sich ebenfalls in der Umfrage der Gewerkschaft. Lediglich 15 Prozent der Befragten gaben an, dass die Situation sich verbessert habe, 44 Prozent sagten, die Lage habe sich nicht verändert, und weitere 41 Prozent gaben an, dass sie sich sogar verschlechtert habe.
Trotzdem will das Ministerium weiterhin an der Direktion festhalten. Die Probleme sollen intern gelöst werden. Zu diesem Zweck hat Claude Meisch nun eine personelle Aufstockung der Direktion genehmigt und angekündigt, eine schulinterne „Commission des plaintes“ zu schaffen. In einer Mitteilung des SEW an das Personal der Schule heißt es zudem, dass ein „Audit social“ stattfinden werde, wenn die Kommission nicht das erwünschte Resultat bringt.
Bis dahin bleibt die Direktion sicher im Amt. Nächstes Jahr soll das Mandat von Claude Christnach als Schuldirektor auslaufen. Unter dem Personal herrschen große Zweifel, dass die Situation sich bis dahin verbessern lässt.
Dabei will ein Großteil der Lehrer vor allem eins: In Ruhe ihren Unterricht halten oder wie einer der Lehrer es formuliert: „So viel Zeit geht damit verloren, sich über die Direktion aufzuregen und mit ihr zu reden. Zeit, die uns dann für unsere eigentliche Aufgabe fehlt: Den Schülern einen guten Unterricht bieten.“
So machen Sie unsere Recherchen möglich
Wir haben Ihnen diesen Artikel geschenkt, um Sie von der Qualität von REPORTER.LU zu überzeugen. Unsere Artikel sind zahlungspflichtig, weil wir nur so die Unabhängigkeit unserer Recherchen garantieren können. Sie erhalten für Ihr Geld den kritischen Blick, den unsere Journalisten auf alle Themen werfen und eine Vielfalt von exklusiven Recherchen.
Abonnieren Sie sich jetzt!
Reporter.lu

