Wenn im kommenden Jahr gewählt wird, werden gleich sechs Gemeinden aufgrund ihrer Einwohnerzahl vom Majorz- zum Proporzsystem wechseln. Hinzu kommen vier Fusionsgemeinden, in denen die Kandidaten ebenfalls zum ersten Mal auf offiziellen Listen gegeneinander antreten. In sechs bestehenden Proporzgemeinden wird derweil die Zahl der Ratsmitglieder erhöht.

Das geht aus dem Entwurf einer großherzoglichen Verordnung hervor, der nun veröffentlicht wurde. Diese hält fest, aus wie vielen Mitgliedern die Gemeinderäte der einzelnen Kommunen bestehen. Die Zahl der Mandate ergibt sich aus der Einwohnerzahl der Gemeinde. Und diese wird nach einer rezenten Gesetzesänderung auf Basis des nationalen Personenregisters ermittelt – und nicht mehr wie zuvor anhand der Volkzählung, wie Reporter.lu bereits berichtete.

Zum Stichdatum des 30. September dieses Jahres haben demnach sechs Kommunen die Schwelle von 3.000 Einwohnern überschritten, ab der nach Proporzsystem gewählt wird. Es sind dies …