Das „Observatoire de l’habitat“ und die Statistikbehörde „Statec“ haben Ende vergangener Woche die neuesten Zahlen zum Wohnungsmarkt in Luxemburg veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass im zweiten Quartal dieses Jahres vor allem der Markt für bestehende Wohnungen sich weiter den Verhältnissen vor der Krise annähert, die seit 2022 dem Sektor und mit ihm dem Bauwesen zusetzt. Der Markt für Neubauwohnungen bleibt hingegen deutlich schwächer.
Insgesamt wurden zwischen April und Juni dieses Jahres 1.274 Apartments, bestehende wie in Bau befindliche, verkauft. Das waren 8,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2026, aber 33,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damals gab es allerdings auch außergewöhnlich viele Transaktionen, weil viele Kunden ihre Käufe vorzogen, um noch von den zeitlich befristeten Steuermaßnahmen zu profitieren, die am 30. Juni 2025 ausliefen.
Was nun den Markt für bestehende Apartments betrifft, so wechselten im zweiten Quartal 2026 insgesamt 1.049 Wohnungen den Besitzer …
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